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Vorwort

Unglaublich, was dieses Pairing mir schon für Ärger bereitet hat. ^^“
Es war ein langer, steiniger Weg, bis sie es endlich zu meinem OTP in PoT geschafft hatten, aber jetzt sind sie da und auch sicher nicht mehr so schnell weg zu bekommen. ^_~



Ganz zu Anfang – ich liebe die beiden wirklich ganz abgöttisch und ich bin daher sicher in keiner Weise als objektiv zu bezeichnen. Was ich versuchen werde hier zu tun, ist einfach sämtliche Interaktionen der beiden im Lauf der Serie ordentlich zu katalogisieren (und einige davon mit meiner Interpretation zu versehen). Nur für den Fall, dass es jemand gerne mal auf einen Blick hätte. ^^
Versehen wird das ganze mit haufenweise Screenshots, weil ich nicht lassen kann, welche von den beiden zu machen. (Es sind übrigens auch welche im Text versteckt – nicht übersehen.)
So oder so – viel Spaß damit. =)


Stats

Fuji Syusuke und Echizen Ryoma – die kleinen Prinzen der Serie, die Seigaku-Royality oder auch Tezukas ungezogene Bengel.
Genauere Informationen über beide findet ihr hier.
Aber für die, die zu faul zum gucken sind, hier noch mal eine schicke Kurzfassung. ^_~

Echizen Ryoma



Geburtstag: 24.12
Größe: 1,51 m
Haare: Schwarz (mit einem grünlichen Schimmer oO)
Augen: gold-braun
beste Schläge: Twist Serve, Drive B
beste Freunde: Momo, Karupin, Kaidoh
Fans: Sakuno, Tomoka, Dan
Hobbies: herablassend Grinsen, knuddelsüchtigen Senpais aus dem Weg gehen, schlafend unter Bäumen liegen, auf dem Straßentennisplatz abhängen, sich Burger ausgeben lassen, Experimente mit exotischen Badezusätzen


Fuji Syusuke



Geburtstag: 29.02
Größe: 1,67 m
Haare: hellbraun/dunkelblond (mit einem Stich ins Rötliche)
Augen: blau (Anime), grau (Manga)
beste Schläge: Triple Counter, Disappearing Serve
beste Freunde: Eiji, Taka-san, Tezuka (?)
Fans: Mizuki, Jirou, Kurumi
Hobbies: unschuldig Lächeln in Tateinheit mit ganz lieb Gucken, Aufzucht und Pflege von Kakteen, seinen Bruder in Verlegenheit bringen, Photographieren, mit schrecklichen Klamotten anderen Menschen Augenkrebs zu verursachen, alles was scharf ist


Sie sind auch bekannt als das „Thrill Pair“ (aka „Fuck, it ate my brain“-Pair aka „I feel like spanking him“Pair), was vermutlich an Fuji-senpais sexy gehauchtem „This Thrill … I love it!“ liegt, nachdem er das erste Mal gegen Ryoma spielen darf.
Witzigerweise stammt der Name direkt vom Originalschöpfer der Serie, der diese Kombination in einem PoT-Videospiel tatsächlich „Thrill Pair“ genannt hat. Was Konomi-sensei sich dabei gedacht hat, wird leider für immer ein Rätsel bleiben… ^_~

Sie sind in der blöden Position, dass sie irgendwie beide um den Platz Seigakus Nr. 2 konkurrieren und beides Tezukas kleine Wunderkinder sind, die nach seiner Zeit und Aufmerksamkeit lechzen. Trotzdem mögen sie sich irgendwie. Ein Verhältnis das man sich auf jeden Fall näher ansehen sollte.



Verhältnis in der Serie + (inkompletter) Hint-Guide

Am Beginn der Serie gibt es relativ wenig Interaktion zwischen den Beiden. Ich glaube, Ryoma bemerkt bis zu dem Spiel gegen St. Rudolph nicht einmal, dass Fuji existiert.
Er freundet sich gleich am Anfang mit Momo an, besiegt relativ flott Kaidoh und Inui, wird gegen seinen Willen von Eiji geflauscht und zerknuddelt, erhält eine Lektion von Tezuka-buchou … und Fuji hält sich die meiste Zeit über relativ dezent zurück. Er beobachtet Ryoma aus einiger Entfernung von den Seitenlinien und findet ihn offenbar sehr unterhaltsam und auch ganz amüsant, wie wir an einigen Stellen mitbekommen.
Dann kommt die Phase, in der Tezuka Ryoma sehr viel Aufmerksamkeit widmet – und das wiederum findet Fuji offensichtlich nicht so toll.


Phase 1: “I feel like playing him …”

[Episode 28 ]

Sakuno: “This is Captain Tezukas real strength …

Ryoma: “That´s not all. The captains real strength is nothing like this … Right now it´s just warm-up exercise.

Fuji: “There are very few opponents that´ll make Tezuka go all out …

Dieser Augenblick muss einfach noch mal hier rein. Denn es ist wirklich DER Moment für mich, wo das Bermudadreieck anfängt. Endlich, endlich nehmen Fuji und Ryoma sich wahr.
Der Manga fängt diese winzige Szene und Fujis Reaktion tatsächlich noch besser ein als der Anime, deswegen beziehe ich mich hier mal auf den Manga – auch wenn es inhaltlich eigentlich dasselbe Gespräch ist.


(Ryoma geht damit hausieren, dass er und Tezuka … „gespielt haben“ … und Fuji horcht auf.)

Im Manga ist es ziemlich offensichtlich, dass Fuji ab da Bescheid weiß, über das Spiel zwischen Ryoma und Tezuka, während man im Anime nur spekulieren kann.


(Ein vielsagendes „Aha …?“ ^_~)


[Episode 34&35: Yuuta vs. Ryoma ]

An dieser Stelle möchte ich etwas anmerken, das ganz und gar subjektiv und meine ureigene Interpretation und Sichtweise ist. ^_~ Ihr könnt es also überspringen oder lesen – wie ihr wollt.
Ich finde es wirklich sehr interessant, dass ausgerechnet dieses Spiel – was so eine emotionale Bedeutung für Fuji hat, und wo zum ersten Mal in der Serie so viele persönliche Dinge über ihn preisgegeben werden – von Ryoma bestritten wird.
Und noch wichtiger … Ryoma ist bei diesem Spiel ungewohnt persönlich gegenüber Yuuta! Er fordert Yuuta heraus, er zieht ihn auf, er provoziert ihn ständig mit Fuji-senpai … und gleichzeitig scheint er damit zu bewirken, dass Yuuta noch mal ernsthaft über seinen Hass auf Syusuke nachdenkt. Die beiden gehen ja auch sehr freundschaftlich auseinander … und am Ende dieses Spiels wirkt Yuuta das erste Mal in der Serie relativ locker und entspannt.
Es ist eine der Stellen, wo man mal wieder mitbekommt, wie scharfsinnig der kleine Bratz doch ist und wie viel er von dem was um ihn herum vor sich geht sieht und bemerkt. Denn an jeder seiner Bemerkungen gegenüber Yuuta kann man erkennen, dass er genau Bescheid weiß über dessen Zwist mit Fuji, oder dass er sich zumindest seinen Teil zusammenreimt. Und dass er überraschender Weise auch eine ganze eigene Meinung dazu hat (obwohl es ihn eigentlich gar nichts angeht).
Kurz, das bin vielleicht nur ich – aber ich finde es doch ganz interessant, dass ausgerechnet Ryoma offensichtlich Katalysator und Vermittler in einem dermaßen persönlichen und privaten Fuji-Moment ist …

[ Episode 34 ]


Ryoma reizt Yuuta (während Fuji zusieht)
Ryoma: „Hey, you´re Fuji-senpais little brother, right? I wonder, who´s stronger. This will be fun, fun, fun.


[Episode 35 ]

Ryoma: „Hey, your big brother isn´t the only strong one here. Your goal might be to beat your brother, but … I´m aiming much higher.



Oh, das ist schön. Die Stelle ist sogar sehr schön. *luvs*
Ryoma lässt mal wieder den ganz coolen raushängen. Zwei Dinge macht er hier ziemlich subtil, die es beide wert sind, erwähnt zu werden.
1.) Man merkt, dass er Yuuta verstehen kann (sein eigenes Ziel war es ja auch jahrelang nur seinen Vater zu schlagen und nichts weiter) und gibt ihm gleichzeitig denselben Rat auf den Weg mit, den Tezuka ihm mitgegeben hat: „Es gibt nicht nur einen Spieler, den es sich zu schlagen lohnt … fixier dich nicht zu sehr auf deinen Bruder, das nimmt dir den ganzen Spaß am Tennis.“ Und hey – und danach haben die beiden auch ein richtig schönes, entspanntes Spiel zusammen. =)
2.) … Tschaaa … er nimmt Fuji-senpai als großes, oberstes Ziel offensichtlich nicht ganz ernst, oder? ^_~ (Ist ja toll, dass du deinen Bruder als oberstes Ziel hast – aber es geht noch viiiel höher.) Behaltet es im Hinterkopf, denn ihr könnt Gift darauf nehmen, dass ich das noch mal aufgreife. Nein, das erledigt die Serie ganz von alleine…

Hm – fühlt sich Fuji dadurch eventuell herausgefordert? Man weiß es nicht … aber kurz darauf, kommt auch schon der schöne Augenblick, wo man sieht, dass Ryoma sein Interesse offensichtlich sehr geweckt hat …

Fuji: „Echizen is a mysterious guy … I feel like playing him ...
[ Episode 35 ]

Nun, dazu kommt er schneller als er denkt …

Sehr niedlich und ganz beiläufig interessant, ist eine ganz kurze Szene ganz am Ende.
Yuuta will nachhause und Fuji läuft ihm die ganze Zeit hinterher und textet ihn zu. Sie kabbeln sich, aber im Gegensatz zu ihren anfänglichen Auseinandersetzungen wirkt das ganze sehr freundschaftlich und nett, und kein bisschen feindselig mehr.
Und es ist ausgerechnet Ryoma, der daneben steht und das ganze mit einem breiten Grinsen beobachtet.



Da frage ich mich doch als Zuschauer unwillkürlich, wieso es ausgerechnet Ryoma ist, der bei diesem Fuji-Bruder-Zwist eine dermaßen wichtige Katalysator-Rolle spielt. o_O Ich meine – wieso? Wir lernen ihn von Anfang an nicht grade als Menschen kennen, der sich in das Leben seiner Mitmenschen großartig einmischt. Aber hier tut er das wirklich – und er ergreift noch dazu, auf seine ganz eigene, unverblümte Weise Partei für Fuji-senpai.

Ich denke, es hat schon seinen Grund, wieso Ryoma als einziger Spieler, der Yuuta geschlagen hat, nicht mit der Rache seines großen Bruders rechnen muss …


Phase 2: “This Thrill … I love it.”

Es ist geradezu bewundernswert, wie schön die Serie 39 Folgen lang auf diesen Augenblick hinzuarbeiten scheint. Ihr Verhältnis ändert sich ganz langsam und subtil von Desinteresse (Ryoma) und vager Belustigung (Fuji) hin zu beginnender Faszination für den anderen. Anfangs hätte Ryoma ja gar nicht mal die Ambition gehabt, gegen Fuji zu spielen – aber nach der St- Rudolph-Affäre scheinen die Erwartungen ineinander plötzlich sprunghaft angestiegen zu sein.

[ Episode 39/40 ]
(aka “Jede Menge UST beim Wet-T-Shirt-Contest”)



Aah … das Vorspiel ist vorbei, jetzt wird es ernst. Ein harmloses Training … und völlig unvermittelt und aus dem Nichts heraus hetzt Tezuka seinen beiden ungezogenen Bengel aufeinander. Und ab geht die Post.

Ich lasse hier die Blicke einfach mal für sich sprechen.
Schau ihnen in die Augen, Kleines - das ist nicht nur fun, fun, fun, ein nettes Trainingsspiel – nope. It´s serious business, guys!


So ganz langsam sind die beiden über fast 40 Folgen hinweg aufeinander aufmerksam geworden und endlich, endlich dürfen sie miteinander spielen.
Keiner weiß genau, was er von dem anderen zu erwarten hat … aber die Stimmung im Team ist gleich eine ganz andere. Das ist nicht irgendein Spiel – das sind Tennisgenie vs. Wunderkind (Man riecht das OTP gradezu meilenweit).
Es ist ja schon recht auffällig, das keins der anderen Spiele zwischen Regulars, die da grade stattfinden auch nur ansatzweise so Aufsehen erregend zu sein scheinen wie eben diese Kombination … Hey, es werden sofort Wetten abgeschlossen, darüber wer der Gewinner ist.

Ryoma: „This time, it´s against big brother.

Fuji: “Go easy on me.

Merkt ihr was? Die spielen miteinander … Seigakus kleine Grinsebacke und der ungezogene Bratz. Und ich rede hier nicht vom Tennis. ^_~
Von Anfang an merkt man, dass Ryoma ihn einerseits sehr ernst nimmt (er packt wirklich alles aus bei diesem Spiel - er beginnt ja auch direkt mit dem Split Step, was er sonst eigentlich immer erst für später aufhebt) und auf der anderen Seite auf keinen Fall zeigen will, dass er ihn ernst nimmt.


*rrrr* So entschlossen …

Ryoma: *grinst* „You´re pretty good.

Was Fuji angeht, so ist er einer der wenigen Gegner, die sich nicht nur Ryomas herausfordernde Art aus der Ruhe bringen lässt – er lächelt schlicht und kontert.

Ryoma: “I´m allowed to beat you. Right Fuj-senpai?

Fuji: *lächelt amüsiert* (Übersetzung: "Versuchs doch, Kleiner.")


Fuji: “This is fun …
1:0 für Fuji.

Spaß haben sie offensichtlich beide.
Ryoma begeht den großen unverzeihlichen Fehler gegen Fuji-senpai smashen zu wollen … und seine Bälle fliegen ihm links und rechts um die Ohren. Zu sagen, er ist geschockt, ist ein Understatement. Was er da zu schmecken bekommt, ist einer von Fujis berühmten Triple Countern: Higuma Otoshi.



Natürlich wäre Ryoma nicht Ryoma, wenn er Fuji nicht gleich versichern würde, dass so ein blöder Schlag ihn keinesfalls davon abhalten wird ihn zu besiegen, und dass er absolut keine Probleme haben wird, sich dagegen was einfallen zu lassen. *grins*
Fuji findet das offensichtlich sehr amüsant … und haut Ryoma mit Vergnügen jede Menge chance balls entgegen. Nach dem Motto: "Here we go ... Why don´t you try?"
Ryoma ist natürlich umso entschlossener, seinen Senpai zu schlagen. Ergebnis? Jede Menge UST und ein sehr aufgebrachter, sehr leidenschaftlicher Ryoma.



Ryoma: *This guy´s strong … But he got more skills than strength.*

Fuji: *smile* “I´ve got to be careful.(…) I can´t be careless for even a split second. You´ll exploit it …

Ich darf nicht eine Sekunde lang schwach werden … denn du würdest es sofort merken und gegen mich verwenden…
*schnurr*
Sorry, aber irgendwie … ist dieser Satz so dermaßen shonen-ai, dass ich gar nicht darüber hinwegkomme. Fuji darf bei Ryoma nicht schwach werden … nein, nein … ;-)

Fuji: *But you can´t beat me yet.*



Danach schlägt Fuji ihm in einer Tour provozierend lächelnd chance balls, die Ryoma mit einem steigenden Wutpegel annimmt. Ich glaube sein leidenschaftliches „Damn him!“ kommt in diesem Moment wirklich aus vollem Herzen.
Ich gestehe, ich liebe diese Stelle einfach unglaublich. Einfach weil sich die Emotionen da so wunderbar aufbauen … wie Ryoma immer wieder und immer entschlossener auf den Ball eindrischt, und Fuji sie ihm immer schneller und immer provozierender zurückfeuert … und wie das alles langsam hochkocht.
Es ist wahr, dass Ryoma mit seinem wilden Draufhauen einen Zweck verfolgt – aber eine ganze Zeit lang ist er einfach nur sehr geschockt und sehr, sehr wütend.


So going to beat his senpai …

Ohne groß was spoilen zu wollen, wie und warum, lasst mich verraten: Ryoma schafft es schließlich Fujis Higuma Otoshi zu kontern – was er ihn auch prompt mit sichtlicher Genugtuung wissen lässt. (Ryoma ist halt der Hengst of Tennis …)

Fuji ist ziemlich angetan von Ryoma. Endlich mal jemand, der ihn nicht langweilt?

Fuji: „You´re awesome, Echizen-kun …

Ryoma: “Thanks.


Ebenfalls erwähnenswert ist, dass sie ihr wunderschönes, provozierendes Geplänkel eigentlich das ganze Spiel über beibehalten, wobei keiner dem anderen in irgendwas nachsteht. Irgendwie stehen sie drauf, sich gegenseitig zu necken. ^_~

Fuji: “Tezuka and Momo … now there´s a match, I wanted to watch.

Ryoma: “Then let´s end this quickly.

Fuji: *grinst* “Are you going to lose to me then?

Ryoma: “No way.

Sie haben einfach eine sehr schöne Art und Weise sich gleichzeitig zu provozieren, aber das ganze trotzdem auf einem sehr liebevollen und netten Level zu tun. Genau dieser Unterton aus Freundschaft und Rivalität ist es eigentlich auch, der ihre ganze spätere Beziehung prägt.

Dann kommt, worauf wir alle gewartet haben … es regnet. (Yeah, baby, yeah!)
Ich meine – wie macht sexy Bishounen noch eine Spur sexier? Richtig! Man steckt sie in nasse T-Shirts.
Es gewittert gradezu. Was dem ohnehin schon sehr aufgeladenen Spiel eine unglaublich geile, stimmungsvolle Atmosphäre gibt – und es gibt wirklich nichts heißeres als Fuji und Ryoma in nassen T-Shirts, die sich unter blitzenden Himmel und im strömenden Regen leidenschaftliche Blicke zuwerfen. The hotness …


Sabberspuren dezent wegwisch

Aber lassen wir die Hotness mal beiseite (*hechel*) und wenden uns der emotionalen Bedeutung dieses Spiels zu. Sämtliche anderen Spieler brechen ihr Spiel ab und rennen eilig nach drinnen … aber natürlich sind Fuji und Ryoma unter keinen Umständen dazu zu bewegen, aufzuhören. (Ich sagte es schon: „It´s serious business, guys!“) Sie sind geradezu fixiert aufeinander und schaukeln sich gegenseitig immer weiter hoch.

Ryoma: „ Don´t tell me you´re running away.

Fuji: “ Even in this rain, I can still play …



Niemand wird bestreiten, dass sie in diesem Moment wirklich total besessen davon sind, sich zu besiegen. Aber die Frage ist – warum? Ich finde es ganz interessant, wie irrsinnig ernst sie das plötzlich beide nehmen. oO
Ich meine, hey, das ist nur ein Trainingsspiel! Es geht nicht mal um Penal-Tea oder Runden laufen. Normalerweise ist es Fuji relativ schnuppe, ob er im Training gewinnt oder nicht – er gibt auch schon mal frühzeitig auf, nur damit er ein bisschen Penal-Tea ausprobieren darf. Und Ryoma albert im Training auch schon mal rum und vergurkt was.
Aber das hier … das ist plötzlich als ob sie gar nichts mehr um sich herum mitkriegen.
Sie sind wirklich ganz und gar allein in ihrer kleinen, privaten Seifenblase.



Regen? Gewitter? Panisch herumflatternde Mitschüler? Alles unwichtig und bedeutungslos …
In dieser Sekunde existieren nur die beiden, und als Ryuzaki-sensei das Spiel sehr rüde unterbricht, sehen die beiden sekundenlang wirklich so benebelt aus, als hätte man sie grade von irgendwas aufgeweckt. Ich bin ziemlich sicher, dass sie das Spiel noch stundenlang ausgedehnt hätten – und scheiß auf den Regen und darauf, dass sie vorher schon hunderte von Runden gerannt sind.

Fuji: „It´s a shame … but it looks like this match is at an end.

Ryoma: “That´s not fair. You´re winning 4:3 …



Um mal den großen Shakespeare zu zitieren: ”So unbefriedigt willst du mich verlassen …?”
Ja, so unbefriedigt und mit einer riesigen Erektion werden die beiden vom Platz geschickt. Poor guys.

Die Reaktionen der beiden nach dem Spiel …?
Ganz offensichtlich haben beide sehr viel Eindruck auf den jeweils anderen hinterlassen. Wir sehen Fuji direkt nach dem Spiel regungslos und klatschnass in der dunklen Umkleidekabine stehen und aus dem Fenster starren. Das ist ein sehr intensiver und emotionaler Moment … Sekunden lang hat er wilde Flashbacks von Ryoma und alles was man dabei hört, ist sein Herzklopfen …
(Oh bitte – wie hintig wollt ihr es noch? ^_~)


*This Thrill - I love it ...

Direkt danach kommt das sehr dramatische Gespräch zwischen Fuji und Tezuka zustande, dass ich bereits oben lang und breit analysiert habe, weswegen ich das hier nicht mehr extra erwähnen werde.
Was Fuji viel später an diesem Abend tut, ist seinen Bruder in St. Rudolph anzurufen. Seinen Bruder, den er sonst fast nie sieht und von dem er kaum etwas hört … und was ist das Erste, womit er herausplatzt?
I played Echizen today.

Ryomas unmittelbare Reaktion auf das Spiel („We have two monster on our team …“) ist nicht so interessant wie seine spätere … er kommt nämlich einfach nicht darüber hinweg. *grins*
Er hat an mehreren Stellen während der Serie (mindestens 80 Folgen lang) Flashbacks von diesem Spiel – was ich eine relativ extreme Reaktion finde. oO Wir reden hier immer noch von einem Trainingsspiel! Irgendwie muss das etwas sehr intensives und sehr besonderes für ihn gewesen sein … sonst würde ihn das ja sicher nicht so lange verfolgen. Vergessen wir doch bitte nicht, dass Tezuka nur wenige Folgen zu vor ganz gnadenlos mit ihm den Boden aufgewischt hat – aber daran verschwendet er eigentlich keinen einzigen Gedanken mehr. Nur dieses unbeendete Match gegen Fuji-senpai hängt ihm noch ewig und drei Tage nach.

Das ist sie also – die Geburtstunde des Thrill Pairs. (Und danach ist nichts mehr so wie es vorher war …)
Man muss das Pairing nicht mögen, man muss es noch nicht mal sehen können … aber niemand kann bestreiten, dass die Atmosphäre während dieses Spiels extrem heiß und aufgeladen war. ^_~


Phase 3: “I see … everything.”

Was passiert alles nach dem berühmten Spiel im Regen? Die Kurzfassung:
Fuji hat seine große Beziehungskrise mit Tezuka, Ryoma hat Zoff mit dem bösen Akutsu, macht sich nebenbei Gedanken um Momo, der aus dem Team fliegt und eine kurze Identitätskrise hat. Nebenbei bestreitet Seigaku ein Spiel gegen Yamabuki. Beide sind also rundum beschäftigt. ^_~
Und dann kommt das Spiel gegen Hyotei …

[ Episode 62/63 ]
aka Ich BIN nicht besessen!


Ryoma is watching you …

Ganz ehrlich?
Ich LIEBE dieses Spiel. Und ich vergöttere die Szenen zwischen Ryoma und Fuji. Diese Vibrations … holla. *abheb*
Wo fange ich an …

Inspiriert von Taka-sans selbstaufopferungsvollem, blutigem Auftritt (habe ich erwähnt, dass Mittelschul-Tennis eine wirklich ernste Angelegenheit ist?) beschließt Fuji ausnahmsweise, mal nicht elfengleich lächelnd über den Platz zu hüpfen und nebenbei zu gewinnen, sondern gleich die ganz harten Bandagen auszupacken.
Interessant dabei ist, dass Ryoma ihn die ganze Zeit anstarrt. Die ersten vier Minuten verbringt er damit nichts anderes zu tun, als Fuji zu belauern, ihn zu beobachten und sich so nah wie möglich an ihn heranzupirschen. Ich meine damit, seine Augen sind von Anfang an praktisch festgeklebt an Fuji-senpai.


Fuji macht ernst …

Fuji ist also grade dabei auf den Platz zu schlendern – als Ryuzaki-sensei beschließt, ihren Platz als Bankcoach aufzugeben, um Taka-san ins Krankenhaus zu bringen. Sie ist grade dabei zu fragen, wer den Platz übernehmen will – alle horchen auf und sind begeistert - als zack, schneller als man blinzeln kann, schon Ryoma, die kleine Diva auf der Bank sitzt.



Heh heh. XD Gut gemacht, Baby!
Momo und Eiji sind natürlich empört und versuchen ihn herunterzuziehen. Ryuzaki-sensei ist sichtlich amüsiert und offenbar sehr nachsichtig mit ihm.

Ryuzaki-sensei: *lächelt* *Ryoma …*
(Flashback von dem Spiel. Man hört nur Ryomas und Fujis beschleunigten Atem und den Regen.)
*Seems like he can´t forget about that match …*
(Der Flashback endet mit dem Moment, wo Ryoma und Fuji sich über den regennassen Platz hinweg anstarren.)

*räusper*
Was soll ich sagen …? Okay, ich habe dazu eine Menge zu sagen.
1.) Wir reden hier nicht von Wimbledon. Wir reden nicht mal von einer Stadtmeisterschaft oder so. Nein, wir reden von einem lächerlichen, kleinen Trainingsspiel! òO Und wir reden von Ryoma, der normalerweise einfach einen Strich auf seine Liste „Noch zu schlagende Gegner“ macht und gegessen ist der Kuchen. Hey, er spielt kurz vorher gegen Tezuka und wird total platt gemacht – und dieses Spiel beschäftigt ihn keine zwei Folgen lang.
Aber dieses Spiel gegen Fuji … kann er irgendwie nicht abhaken.



2.) Woah, what the fuck …? Wieso kriegen wir dieses Spiel immer nur mit dem heftigen Atem und dem Herzklopfen … serviert? Ganz ehrlich, das ist doch bei keinem anderen Spiel so extrem. Aber bei diesem Spiel (und den unzähligen Flashbacks dazu) kriegen wir immer das volle Programm. Herzklopfen. Beschleunigter Atmen. Intensive Blicke. Nasse T-Shirts.
(Warum klingt das immer so nach Sex?)

Na, irgendwelchen Erklärungsansätze?

Eiji und Momo versuchen Ryoma gewaltsam von der Bank zu zerren (immer auf die Kleinen *g*), aber der ist hartnäckig und klammert sich fest. Und das ist ja auch so gar nicht ungewöhnlich oder OOC für den coolen, gelassenen, „mir geht alles am Arsch vorbei“-Ryoma, nicht wahr?
Fuji sieht amüsiert dabei zu und denkt sich seinen Teil.


Fuji: „I don´t mind … Even if Echizen is the bench coach …

Kurz, Fuji spricht ein Machtwort, Momo und Eiji geben nach und sein Lover Ryoma darf auf die Bank. ^_~
Ryuzaki-sensei verschwindet, Ryoma darf bleiben wo er ist und endlich darf Fujilein auf den Platz.

Witzigerweise gibt es in diesem Moment eine Einstellung auf Yuuta, der seinen Bruder beobachtet. Und woran erinnert er sich in diesem Augenblick …? Genau …
I played Echizen today.

Aha.
Ryoma kann das Spiel also nicht vergessen – und prompt wird man daran erinnert, dass es auch auf Fuji einigen Eindruck hinterlassen hat.
Ich meine, wieso denkt Yuuta in diesem Augenblick nicht an sein eigenes Spiel gegen Jiroh – sondern an das Spiel, Fuji gegen Ryoma? o___O

Um was geht es also in den ersten Minuten dieser Folge?
Einzig und allein darum, dass die Ryoma Fuji ununterbrochen anstarrt und ständige Erinnerungen an das Spiel zwischen den beiden, dass sie nicht vergessen können. Jiroh? Wer ist Jiroh?

Das Spiel beginnt, Fuji ist heiß wie noch nie und Ryoma … na? Genau – er starrt ihn an. Er ist schockiert, er ist fasziniert und er ist ein wenig angenervt, dass es ihn so beeindruckt. Aber irgendwie kann er es auch nicht lassen.

Und dann kommt endlich die Stelle, wo ich jedes Mal kreischen möchte wie ein Fangirl, weil Ryoma sich schlicht und einfach als absolut hoffnungslos besessen entpuppt …

Fuji: “Hey Echizen.
Ryoma: “What is it?
Fuji: “Do you have a good view over there?

(Klingt Fuji provozierend, oder was?)
Hast du auch eine gute Sicht …? Ich weiß nämlich, dass du mich grade beobachtest und total pissed off bist, weil ich mit dir nur ein bisschen im Regen gespielt habe, ohne Ernst zu machen. Aber ich mag dich trotzdem.



Ryoma: “"I see ... everything."
Fuji: “Good to hear.

Fuji geht weiter und Ryoma… starrt ihm nach. (Junge, such dir ein Hobby! Ach nein, tu es nicht. Worüber sollte ich sonst diese Abhandlung schreiben, wenn nicht über deine Augen auf Fujis Hintern? ^_~)


Ryoma bei seinem Zweitverdienst als professioneller Stalker.

Nicht zu vergessen die Wasserflasche.
Ich muss nicht mal Psychologin sein, um euch zu versichern wie entsetzlich phallisch diese Szene ist. Ist sie.
Aber lassen wir diesen Aspekt mal beiseite. Ryoma ist beinah so was wie … respektvoll. o_O
Oh mein Gott. Ryoma, bei dem das Wort „Senpai“ immer einen herablassenden, beinah beleidigenden Beiklang hat. Ausgerechnet Ryoma macht etwas dermaßen Höfliches, Nettes wie Fuji seine Wasserflasche zu reichen. Kein Wunder, dass Fuji sekundenlang so völlig perplex guckt.

Ryoma. „You´re still so relaxed.
Fuji: *lächel* “Thank you …

Halten wir kurz inne und analysieren bis dahin mal ne Runde.
1.) Ryoma ist beeindruckt. Scheiße, ist er beeindruckt.
Und da Ryoma höchst selten von irgendetwas beeindruckt ist (speziell auf dem Tennisplatz), heißt das schon was und darf ruhig zur Kenntnis genommen werden.
2.) Er ist beleidigt. Nur ein bisschen, aber das ist absolut da. Fuji hat ihn nicht ernst genommen … ausgerechnet die kleine Grinsebacke in ihren psychedelischen T-Shirts. Wie sehr nagt das plötzlich an seinem Ego. Ziemlich klares Zeichen dafür, dass er Fuji bis dahin deutlich unterschätzt hat.
3.) OMG – sie flirten.
Ich meine bitte … “Hast du auch eine gute Sicht (auf mich)?” *klimper*
Sämtliche Gespräche zwischen den beiden sind voller Anspielungen und Neckereien – und zwar von beiden Seiten.

Tja und wo lässt uns das alles jetzt zurück?
UST.
Jede Menge UST.



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